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Sucht in der Familie - SuchtHotline München

Wie verhalte ich mich als Angehöriger eines Suchtgefährdeten oder Abhängigen?

Einem anderen Menschen helfen, ihn trösten, ermutigen, unterstützen, ist schwierig. Es erfordert - neben Wissen, gutem Willen und Energie - vor allem Verständnis für die Situation des anderen. Ganz besonders dann, wenn der Mensch, dem man helfen möchte, suchtgefährdet oder süchtig ist, wenn es um die Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen geht.

 

Wer sich das Ziel gesetzt hat, einen anderen Menschen tatkräftig von seinem süchtigen Verhalten abzubringen und von seinem Suchtmittel fernzuhalten, wird zwangsläufig als Gegnerin bzw. Gegner erlebt. Will man doch dem andern das entziehen, was dieser meint, vor allem anderen zum Leben zu brauchen. So wird Helfen-Wollen zum ständigen Kampf. Auf Bitten, Appelle, Drohungen folgen regelmäßig Kränkungen, Versprechungen und Enttäuschungen.

 

Fehlschlagende Hilfe und das Ringen um das Suchtmittel sind - fast immer - kennzeichnend für die Beziehungen zwischen Süchtigen und den Menschen, die ihnen nahestehen und ihnen helfen möchten. Hilflosigkeit auf beiden Seiten ist oft das Ergebnis. Die Angehörigen gelangen ans Ende ihrer Kraft und verlieren alle Hoffnungen. Soweit muss es nicht kommen.

 

Die Abstinenzverbände, Selbsthilfe-Organisationen und Psychosozialen Beratungsstellen machen seit langem auch Angebote für die Angehörigen von Suchtkranken. Alle, die ahnen oder wissen: „Ein Mensch, dem ich mich angehörig fühle, ist abhängig" und die fragen: „Wie kann ich helfen?" finden hier Unterstützung. Angeboten werden neben Informationsmaterialien Beratungsgespräche für Angehörige und die Teilnahme an therapeutisch geleiteten Gruppen und Selbsthilfegruppen. Ein Beratungsgespräch ist für Angehörige ebenso entlastend wie für die Abhängigen selbst und im Austausch mit anderen Angehörigen in einer Gruppe können sie die zentrale Erfahrung machen: „Ich bin nicht allein".

 

Betroffenen Angehörigen kann es helfen, sich klarzumachen, dass sie selbst in einer sehr schwierigen Situation sind. Wenn sie selbst Hilfe brauchen oder wollen, haben auch sie ein Recht auf Hilfe. Abhängige Menschen müssen selbst zur Einsicht in ihre Situation finden. Zur Genesung brauchen sie die Unterstützung von Fachleuten. Sie jedoch können versuchen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Ihr Angehöriger Hilfe annimmt.

 

Akzeptieren Sie, dass Abhängigkeit eine Krankheit ist. Hören Sie auf, Ihrem Angehörigen immer helfen zu wollen. Kümmern Sie sich nicht mehr länger um Dinge, die nicht Ihre Aufgaben sind und versuchen Sie nicht länger, die Krankheit und ihre Folgen zu verheimlichen. Überwinden Sie Ihre Schuldgefühle. Sie sind nicht verantwortlich für die Abhängigkeit oder Sucht Ihres Angehörigen. Verhalten Sie sich konsequent gegenüber Ihrem abhängigen Angehörigen und übernehmen Sie wieder mehr Verantwortung für Ihre eigenes Leben.

 

Falls Sie als Angehörige oder Angehöriger eines Suchtgefährdeten oder Abhängigen noch weitere Fragen zum Thema haben, können Sie sich jederzeit an die SuchtHotline München wenden. Die Telefonnummer ist 089/282822. Hier stehen Ihnen täglich rund um die Uhr Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zur Verfügung. Dieses Angebot kann anonym wahrgenommen werden und alle Mitarbeiter sind an die Schweigepflicht gebunden. Hier erhalten Sie spezielle Informationen und können Ihre persönliche Situation mit Jemandem besprechen, der versuchen wird, mit Ihnen gemeinsam einen Weg zu finden.

Hilfestellung bei Suchtkrankheit in der Familie - SuchtHotline München

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Für viele AnruferInnen ist dieses niedrigschwellige Angebot der erste vorsichtige Schritt heraus aus ihrer Sucht, der gleichzeitig Wegbereiter für alle weiteren Schritte ist.

 

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