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Online-Spielsucht - Hilfe, Beratung, Information - SuchtHotline München

Online-Spiele sind z.B. „Herr der Ringe online" oder „World of Warcraft".

 

Voraussetzungen für diese Spielformen sind Internet-Zugang und Grundversionen, die 30-40 Euro kosten. Hinzukommen monatliche Grundgebühren von ca. 15 Euro und die Notwendigkeit, sich immer wieder aufzurüsten. Gemeinsamkeiten der meisten Online-Spiele sind: die Übernahme einer Rolle oder Spielfigur, das Lösen von Aufgaben, die ständige Weiterentwicklung eines Spieles ohne Ende, um eine dauerhafte Bindung herzustellen, die Verknüpfung mit sozialer Interaktion (Chatten) als Gemeinschaftserlebnis und somit ein Gefühl einer Zugehörigkeit.

 

Im Unterschied zu stoffgebundenen Abhängigkeiten von z.B. Alkohol oder Drogen liegt bei der Online-Spielsucht ein problematisches Verhalten vor, das zwanghaften Charakter entwickeln und zur Krankheit werden kann. Es handelt sich um ein ausuferndes, willentlich nicht mehr eingrenzbares, exzessives Spielen am PC.

 

Übliche Kriterien für Sucht wie Entzugserscheinungen beim Aufhören, Vernachlässigung anderer Interessen oder schädliche Folgen wie Leistungsabfall, Schulden oder körperliche und psychische Beeinträchtigungen lassen sich auch hier feststellen. Verlockungen dazu ergeben sich einerseits aus Fortschritten im Spiel oder steigendem Prestige innerhalb der Spielergemeinschaft und andererseits daraus, dass im Körper Glückshormone ausgeschüttet werden. Hintergründe für die Entwicklung eines süchtigen Spielverhaltens sind Stressbewältigung, Abreagieren von Frust, Ausgleich von Unsicherheit oder Ängsten, Flucht aus einer unschönen Wirklichkeit, Erfolg erleben, Kontakt knüpfen, angenehme Rollen übernehmen und Abtauchen in eine virtuelle Welt.

 

Körperliche Folgen können z.B. Sehstörungen, Schlafprobleme, Abmagerung oder Austrocknung sein, weil die Betroffenen mit ihrer Aufmerksamkeit so auf die fiktive Welt konzentriert sind, dass sie sich nicht mehr um Essen, Trinken oder Schlafen kümmern. Soziale Folgen sind Isolation, Job- und Beziehungsverlust, Schulversagen, Schulden usw. Psychische Folgen sind z.B. seelische Störungen oder Kontaktverlust zur Realität. Werden Betroffene von den Angehörigen auf ihr Verhalten angesprochen, reagieren sie oft unverhältnismäßig aggressiv.

 

An Gefahren ergeben sich ein zunehmender Verlust der Balance zwischen virtuellen und tatsächlichen alltäglichen Verpflichtungen und ein Gruppendruck, der dazu führt, dass Betroffene in innere Konflikte geraten. Sie fühlen sich gespalten in der Verantwortung zwischen Familie, Beruf oder Schule und der Spielergemeinschaft. Der Kontakt zur realen Familie bricht immer mehr zusammen. Sie sind immer weniger erreichbar und zunehmend gefangen in der virtuellen Welt.

 

Ziele: Betroffene müssen wieder lernen, dass es ein Leben abseits des Bildschirms gibt, dass sie in die Realität zurückfinden und dass sie einen kontrollierten Umgang mit PC und Internet einüben, da diese ein unerlässliches Kommunikationsmittel und eine Schlüssel-Qualifikation heutiger Zeit geworden sind und somit eine Abstinenz davon auch neue Probleme aufwerfen kann.

 

Da Angehörige an ihre Kinder zunehmend nicht mehr herankommen, ist es wichtig, dass sie Hilfe in Anspruch nehmen und sich an Beratungsstellen wenden.

 

Beispiele für Internet-Adressen, wo Hilfe zu holen ist, sind

 

Wenn Sie als Selbstbetroffener oder Angehöriger Fragen zu dieser Problematik haben oder ein Beratungsgespräch wünschen, wenden Sie sich bitte an die SuchtHotline München, Tel. 089/ 28 28 22. Hier stehen Ihnen täglich rund um die Uhr GesprächspartnerInnen zu Verfügung. Dieses Angebot kann anonym wahrgenommen werden, und alle MitarbeiterInnen sind an die Schweigepflicht gebunden

Hilfe und Information bei Sucht durch Onlinespiele - SuchtHotline München

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